Weitbrechtschule in Aalen-Wasseralfingen

Schulkonzept

Die Weitbrechtschule ist ein Lernort für Kinder, die Förderbedarf in unterschiedlichen Bereichen aufweisen, denen die allgemeinen Schule nicht gerecht werden kann und bei denen ein sonderpädagogischer Bildungsanspruch festgestellt wurde.
Wir verstehen uns als Kompetenzzentrum, an dem besonders qualifizierte Lehrkräfte im Bereich Lernen, aber auch Sprache und Verhalten, mit großem Engagement den vielfältigen individuellen Bedürfnissen unserer Schülerinnen und Schüler sowohl im unterrichtlichen als auch im erzieherischen Bereich gerecht werden.
Lernschwierigkeiten können grundsätzlich bei allen Menschen und zu jeder Lebensphase auftreten. Während es vielen Menschen gelingt ihre Lernschwierigkeiten zu überwinden, gibt es Schülerinnen und Schüler, die zeitweise oder längerfristig auf besondere Unterstützung angewiesen sind.
Die Grundlage unseres Schulkonzeptes ist der Bildungsplan für Förderschulen in Baden-Württemberg. Unsere Förderung orientiert sich an den individuellen Fähigkeiten, Erfahrungen, Interessen und Neigungen der Kinder und Jugendlichen. Schule sollte für sie ein Lebens-, Lern- und Handlungsraum sein, in dem sie eigene Aktivitäten entwickeln, Aufgaben lösen, Konflikte verarbeiten sowie Erfahrungen und Anregungen aufnehmen und weiterführen.
Dabei sind sie zum einen angewiesen auf Geborgenheit, Sicherheit, Zuwendung und Anerkennung, um Selbstwertgefühl und Motivation entfalten zu können, andererseits benötigen sie Normen und Strukturen zur Orientierung sowie Regeln für ein gemeinschaftliches Miteinander.
Wir berücksichtigen die individuellen Lernvoraussetzungen, das unterschiedliche Lerntempo und den besonderen Förderbedarf unserer Schülerinnen und Schüler. Wir bieten auf der Grundlage individueller Förderdiagnostik speziell zugeschnittene Lernaufgaben. Diese entsprechen dem Lernstand des Kindes und ermöglichen individuelle Lernerfolge.
Unsere wichtigsten Kooperationspartner sind die Eltern/Sorgeberechtigten unserer Schülerinnen und Schüler, zu denen wir eine von gegenseitigem Respekt, Wertschätzung und Toleranz geprägte Beziehung pflegen. Im Rahmen der individuellen Lern- und Entwicklungsbegleitung (ILEB) können Lehrerinnen und Eltern den Lernprozess verfolgen und die Angebote an die Fähigkeiten des Kindes anpassen.

Doppelstundenmodell
Am Vormittag gibt es drei Unterrichtsblöcke
Einführungs- Übungs- und individuelle, differenzierte Arbeitsphasen wechseln sich ab

Klassenlehrerprinzip
Dieses Prinzip schafft eine familiäre Situation mit einer starken emotionalen Bindung an die Klassenkameraden und den Klassenlehrer. In diesem Rahmen können die Schülerinnen und Schüler Geborgenheit, Sicherheit und Struktur erfahren und diese Erfahrungen helfen ihnen bei der Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins.

Kleine Klassen
Durchschnittlich 8 - 12 Schülerinnen und Schüler pro Klasse. Somit kann auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes eingegangen werden.

Handlungsorientierter und differenzierter Unterricht
Nutzung von Fachräumen
Außerschulische Lernorte (Waldklassenzimmer, Stadtbücherei, Besuch von Museen und Gedenkstätten)
Übernahme von Klassendiensten, um die Verantwortung für die Klasse bzw. eine Gruppe zu üben Wochenplanarbeit
Das Arbeiten an Tagesplänen
Arbeiten mit individuellen, auf die Bedürfnisse des Kindes angepasstem Lernmaterial (Bsp. Einsatz von Montessori-Material)

Spiel- und bewegungsorientierter Schwerpunkt
Im Unterricht integrierte Spiel- und Bewegungspausen
Schwimmunterricht bereits ab Klasse 1
Vielfältiges sportliches Zusatzangebot (Turn-AG, Kletter-AG, Tanz-AG)
Teilnahme an Sportveranstaltungen (Fußballturniere, Ostalb läuft, Sporttage)

Klassenübergreifende Veranstaltungen
Gemeinsamer jährlicher Schulausflug für Klasse 1-9
Gemeinsames Grillen mit Schüler, Eltern und Lehrer
Regelmäßige Klassenfahrten und Ausflüge, auch schon in der Grundstufe
Gemeinsamer Besuch kultureller und sportlicher Großveranstaltungen
Gemeinsame Wintersporttage (Eislaufen, Schlitten fahren, …)
Gemeinsame, konfessionsübergreifende Gottesdienste